42,195 Km – schaun mer mal :-))

datePosted on 18:16, April 30th, 2012 by Petra

Der Wecker klingelt um 5.45 Uhr – keine schöne Zeit um Sonntags aufzustehen – aber was hilfts. Heute ist der 29. April und mein zweiter
Marathon steht kurz bevor. Ein bißchen Frühstück und dann ab nach Düsseldorf zur längsten Theke – äh … Strecke der Welt :-) )
Ein wenig schneller sein als bei meinem ersten Marathon im Oktober. Das hatte ich mir zumindest vorgenommen und reihte mich nach
längerem Suchen bei Gerd, Yogi und Ursula in den 4 h 30 Zug ein. Da bei Ursula die angepeilte Zeit sogar groß auf ihren Strümpfen stand
war ich mir sicher die Truppe nicht mehr zu verlieren. 4. 30 dachte ich das muss drin sein und gegen Ende ein bißchen Zeit rauslaufen.
So war der Plan.
Der Lauf fing wieder super an – nette Leute, eine Geschichte hier, ein Witzchen dort.
Nach ein paar Kilometern plötzlich ein dunkler Lufthauch – die kenianische Spitzentruppe war bereits auf dem Rückweg.
Die Strecke war ganz nach meinem Geschmack. Vor allem der “soziale Brennpunkt” Oberkassel mit all seinen traumhaften Häusern.
Wieso wohne ich eigentlich nicht hier :-( (
Kurz vor uns laufen zwei junge Frauen im auffällig buntem Laufdress und mit lockeren Schritten. Die können nicht auch noch nett sein
dachte ich bei mir – doch Pustekuchen. Gerd spricht die beiden an und sie entpuppen sich als wirklich sehr nette Mädels. Ich glaube
es war ihr erster Marathon. Hut ab !
Was soll ich sagen, bis Kilometer 26 lief es super und ich war gut in der Zeit.
Die Bewohner einer Seniorenwohnanlage hatten es sich am Strassenrand bequem gemacht und sparten nicht mit Beifall. Auch wir
klatschten begeistert zurück. Vermutlich alles Ex- Marathonis bei der Lage direkt an der Laufstrecke.
Hinweis: Raketen bitte für später vormerken – Christian evtl. Umzug planen :-) )
Dann wurden die Beine schwerer. Dranbleiben an der Truppe oder ziehen lassen ? Mein Ehrgeiz relativierte sich und die guten Vorsätze
leider auch – was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
Karin, Brigitte und Christian feuerten uns von allen möglichen Stellen aus an und verpflegten uns reichlich. Das tat gut !
Von Georg hörte ich das er sich mit Sekt bewaffnet vor unsere Läuferinnen auf die Strecke warf – aber so gehört es sich ja auch
als Mann :-) ))
Plötzlich taucht Arndt mit seinem Fahrrad neben mir auf. Ich schiele auf den Gepäckträger – er merkt es und ist auf einmal wieder
weg. Es blieb gottseidank nur eine Phantasie.
Kurz vorm Zieleinlauf werden mir wieder Becher gereicht – ich kann kein Wasser mehr sehen. Doch es ist kalter Sekt :-) )
Raketen wissen eben was Raketen machmal brauchen. Dann überquere ich die Ziellinie – eine Minute schneller als bei meinem
ersten Marathon – und Bestzeit !
In diesem Sinne freu ich mich schon auf den nächsten Marathon – vielleicht schon wieder in Essen am schönen Baldeneysee.

Düsseldorf Marathon 2012 – Schön wars :-)

datePosted on 21:11, April 29th, 2012 by Tobias

Hallo ihr Lieben.

Gerade liege ich nach dem heutigen Marathon auf dem Bett, den Laptop vor mir und werde nun ein wenig über den Düsseldorf Marathon berichten. Zu den äußeren Bedingungen: Es war nicht so warm wie befürchtet. Da der Marathon schon um 09:00 Uhr gestartet wurde waren die Temperaturen angenehm. Dennoch schwitze ich auf den ersten 15 Kilometern zu stark. Den Flüssigkeitsverlust muss man erstmal kompensieren. Von Anfang an war eigentlich klar das heute keine Bestzeiten angegriffen werden sollten; dafür hatte ich nicht genug im Vorfeld getan und mein Gewicht war auch zu hoch. Also habe ich mich bei den 4:00 Stunden Pacemakern einsortiert. Das lief lange Zeit sehr gut. Aber wie es nun mal beim Marathon so ist wurde es ab Kilometer dreißig schwieriger. Seien wir ehrlich ein Marathon ist bis Kilometer 30 eigentlich immer nur Hallenhalma oder wie MauMau ;-) Danach wird es aber halt auch immer um so zorniger.

 

Die Wahrheit ist aber das der heutige Maraton im positiven Sinne unspektakulär war. Gut ich musste die 4 Stunden-Marke gegen Ende doch aufgeben. Aber sein wir mal ehrlich. Es interessiert keine großen Geist ob man nun in 03:59:59 Stunden oder in 04:06:00 Stunden rein kommt. Ich muss mir ja am Ende nichts beweisen; besonders nicht vor dem Hintergrund das ich bereits 03:44:01 Stunden geschafft habe.

 

Jetzt überlege ich gerade ob ich am 20.05.12 den Kassel Marathon laufen soll. Angemeldet bin ich; aber ich könnte auch noch auf HM wechseln. Die Frage ist eben wie viel seiner Zeit kann man und will man in den Laufsport investieren. Keine Sorge ich habe nach wie vor großen Spaß am Laufen. Aber im Leben geht es eben ganz oft darum ein gutes Maß zu finden.

 

Was habe ich aus dem heutigen Marathon mit genommen? Nun es ist einmal mehr die Erkenntnis das man Kondition nicht oder nur sehr sehr bedingt konservieren kann. Bei jedem Frühjahrsmarathon und bei jedem Herbstmarathon werden die Uhren wieder auf Null gestellt. Und noch eines glaube ich zu wissen; die Kilometer 30-42 tun unter Umständen weh. Aber sie sind auch die wertvollsten des Marathon und ich glaube das diese Kilometer auch ein wenig den Charakter formen.

 

Aber es gab doch noch eine beeindruckende Szene im Marathon: Die Strecke des Düsseldorf Marathon verläuft so, dass sich die Läufer bei Kilometer 10/20 auf der gegenüber liegenden Straßenseite sehen. Als ich also heute bei Kilometer 10 war donnerte auf der gegenüber liegen Straßenseite der kenianisch, äthiopische Express vorbei. Beeindruckend! Kurz dahinter Jan Fitschen bei dem es dann kurze Zeit später sehr schlecht lief. Aber so ist Marathon manchmal.

 

Am Ende war es mal wieder ein schöner Marathon. Nicht der spektakulärste der Welt aber dennoch ganz ordentlich. Ich werde hier weiter von meinen Marathonerlebnissen bloggen und freue mich über eure Kommentare.

 

Ich verbleibe mit sportlichen Gruß.

Bis zum nächsten mal euer Tobias

Endlich mal 1. Rakete im Ziel ;)

datePosted on 13:05, April 9th, 2012 by Georg I

In diesem Jahr war Freiburg i.Br. meine Wahl für den Frühjahrsmarathon – eine gute Wahl !

 

 

 

 

Bei idealen Laufbedingungen am Start – sonnig und kühl nach einer frostigen Nacht- ging es um 11.10 h an der Messe Freiburg los.
Neben den knapp 1300 Marathonis gingen zeitgleich auch die ” Halben” auf den flachen 2 Runden-Kurs.

 

Neben den Sehenswürdigkeiten wie der Wiwili Brücke, dem Stadttheater, dem Münster und dem Stadion des SC Freiburgs führte die Strecke auch am Schwabentor und den berühmten “Bächle” vorbei.

 

Eine Besonderheit des Freiburg-Marathons liegt auch im Motto “Run & Fun” und das heißt 42 Bands auf der 21 km Runde zur Unterhaltung der diesmal 60000 Zuschauer und zum Ansporn der über 10000 Teilnehmer – Ein Highlight das seines gleichen sucht !!!


Auch das Publikum sorgte auf der ersten Streckenhälfte für mächtig Stimmung, die ein wenig nachließ nachdem die 6200 Halbmathonis im Ziel waren.
Gegenüber dem letzten Jahren wurde die Streckenführung laut Veranstalter leicht verändert. Ein längerer Streckenabschnitt ging durch die schöne Innenstadt, was allerdings auch mehr laufen über Kopfsteinpflaster bedeutete.


Für alle Sportler befindet sich die Ziellinie im Messegelände, wo sich auch in den Messehallen die Zielinfrastruktur wie Gepäckaufbewahrung, Duschen, Massage und Zielverpflegung befindet – vermisst habe ich nur ein Bier vom Sponsor der Badischen Staatsbrauerei Rothaus :(

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