42,195 Km – Top oder Flop ?

datePosted on 20:24, Oktober 10th, 2011 by Petra

Diese Frage hatte mich Samstagabend  ziemlich im Griff.

So saß ich dann mit Wärmflasche im Kreuz auf der Couch und wartete darauf das mein “nerviger” Ischiasnerv  sich beruhigte. Dazu passend setzte ich eine Leidensmiene auf.

Arndt, vom “Monatsthema Marathon” schon leicht angenervt , meinte dann abschließend ich hätte genau zwei Möglichkeiten:

Laufen oder eben nicht !

Ich entschied mich für das erste – und das war auch gut so !!

Sonntag morgen im Starterfeld war dann auch alles vergessen. Die Stimmung war toll, richtig familiär und die Sonne schien nur für uns Läufer. Mitten im “Fotoshooting” fiel auch schon der Startschuss und mein Abenteur Marathon begann.

Ich war ziemlich entspannt – ging auch gar nicht anders bei den vielen tollen Menschen um mich herum. Es herrschte von Anfang an eine lockere, witzige Stimmung. Die Zuschauer die uns anfeuerten waren überschaubar dafür aber um so netter zu uns.

Was soll ich sagen, die Zeit verging wie im Flug. So hatte ich dann die ersten 15 Km auch das Gefühl ewig so weiterlaufen zu können.

Wir hatten einen konstanten Schnitt von 6,34 – ich weiss das ganz genau – auch ohne Uhr !! – da ich Ulrike alle 10 min danach fragte – so sorry !

Der “Hammermann” hat mich gottseidank die ganzen 42,195 Km nicht eingeholt. Ich bin wohl kurz vor ihm hergerannt - ätsch !

Irgendwann mussten wir dann Platz machen für den ersten Läufer.  Frechheit !! Gerd meinte dann auch lautstark, dass der doch eh nur in unserem Windschatten gelaufen wäre. Recht hatte er !

Zusammenfassend muss ich sagen, der Lauf hat sich von Anfang an gut angefühlt und war eine richtig runde Sache. Ohne meine “professionellen” Lauffreunde hätte ich es allerdings nicht so gut hingekriegt – aber dafür sind sie ja da ! In diesem Sinne freue ich mich schon auf den nächsten Marathon

Petra 


Essen Marathon 2011 – Zielzeit erreicht (mit Abzügen in der B-Note)

datePosted on 20:39, Oktober 9th, 2011 by Tobias

Hallo liebe Lauffreunde, hallo liebe Raketen.

Gerade liege ich in meinem Bett mit dem Laptop auf den Knien und ich erhole mich vom heutigen Marathon rund um den Baldeney-See.
Vorweg sei gesagt das heute die klimatischen Bedingungen im Vergleich zu dem brutalen Wetter in Münster ein Traum waren. Es war erfrischend kühl und gleichzeitig hat sich auch die Sonne gezeigt. Dieses mal habe ich es “fast” geschafft nicht zu schnell los zu laufen. Dementsprechend fühlt sich der Lauf auf den ersten 32 km wie ein Traum an. Aber ein Marathon wäre kein Marathon ohne die letzten 10 km. Aber auch die gehen vorüber (ich weiß das ganz genau). Die Stimmung heute war sehr schön und ich habe viele bekannte Gesichter getroffen. Ebenso war der Marathon sehr gut organisiert.
Eigentlich wollte ich heute unter 04:00:00 bleiben und bis auf 35 Sekunden habe ich dieses Ziel auch erreicht (daher die Abzüge in der B-Note; meine Zielzeit erleidet durch 35 Sekunden einen klitzekleinen kosmetischen Kratzer :-) ). Aber auf jeden Fall sind auch ganz viele Läufer vom Raketenlauftreff anwesend; super. Und obendrein laufen Petra und Kalle ihren ersten Marathon und legen auf Anhieb ordentliche Zeite hin (Respekt!!!!). Super gemacht ihr beiden. Aber das soll es dann auch mit Marathon für dieses Jahr gewesen sein; drei Stück sind wahrlich mehr als genug für mich. Jetzt heist es fleißig den Winter hindurch zu trainieren und im nächsten Jahr stellen wir die Uhren gemeinsam wieder auf null. Ich will jetzt nicht kitschig klingen aber man sollte schon dankbar sein von der Natur einen Körper geschenkt bekommen zu haben der solch große Herausforderungen meistern kann wie einen Marathon. Und genau wegen dieser Dankbarkeit und dem Respekt vor einem solchen Körper muss dieser gepflegt werden. Das machen wir durch Sport, gesunder und abwechlungsreicher Ernährung und innerer Ruhe und Stärke (soweit die zu Weilen hektische Zeiten dies zulassen). Was bleibt mir zu sagen; ein Rückblick: Der erste Marathon war dieses Jahr mit 03:44h der schnellste in Duisburg. Dann kam Münster der war auf Grund der klimatischen Bedingungen sehr hart mit 04:14h. Und nun der versöhnliche Abschluss mit 04:00h in Essen. Jetzt stehen noch ein paar schöne kürzere Läufe an. Ich habe inzwischen auch analysiert warum ich heute nach dem Lauf etwas Probleme mit dem Kreislauf hatte. Ich hatte wohl deutlich zu wenig gefrüh stückt. Und einen Marathon quasi nüchtern zu laufen ist eine Liga für sich und mein Körper hat mir heute einfach signalisiert das im das nicht passt. Nun gut ich werde das zur Kenntniss nehmen und als weitere wertvolle Erfahrung für die Zukunft bedenken. Nichts desto trotz nach einem Marathon fühlt man sich stolz und es werden viele Glücksbotenstoffe ausgeschüttet. Alle Läufer wie ich wissen das und ich denke nicht wenige genau laufen genau deswegen. Soweit so gut; ich verbleibe an dieser Stelle mit sportlichem Gruß und werde gerne eure Kommentare lesen.

Liebe Grüße euer Tobias

Münster Marathon 2011 – Man bekommt die Zeit die man sich erarbeitet!

datePosted on 21:27, September 11th, 2011 by Tobias

Hallo Raketen, hallo Lauffreunde,

heute möchte ich kurz über den Münster Marathon 2011 berichten. Vorneweg meine Zeit: 04:14:20. Und Ulrike ich bin nicht unzufrieden ;-) Von Anfang an war das heute kein leichter Lauf; schon auf den ersten 15 km verliere ich so viel Flüssigkeit, dass ich Mühe habe genügend nach zu schütten. Bis zum Halbmarathon läuft alles rund und die Zeit ist im grünen Bereich. Dann kommt der Mann mit dem Hammer unerwartet früh. Schon bei km 25 brechen die Zeiten ein. Aber eins war klar; heute geht es darum ins Ziel zu kommen. Die Zeit ist zweitrangig. Und so lass ich dann auch schon bei km 32 die 4:00:00 Brems- und Zug-Läufer ziehen. Die Strecke in Münster ist eigentlich kurzweilig; Stadt und Land wechseln sich ab. Und auch von den Zuschauern her ist der lauf gut besucht. Die letzten 10 km ziehen sich schon etwas. Ich bin einfach fertig. Aber wie immmer ist ab km 40 alles wieder gut und all der Schmerz ist vergessen. Ich genieße das Jubeln der Zuschauer. Aber eins steht fest: Trainingskilometer sind durch nichts zu ersetzen. Vor dem Duisburg-Marathon wo ich mit einer Zeit von 03:44 rein gekommen bin habe ich bis zu 100 km die Woche trainiert; jetzt waren es gerade mal 50-60 km. Dieser Unterschied hat dann im Ergebnis rund 30 Minuten ausgemacht. Das schöne Erlebnis an diesem Marathon: Ich habe den selben Brems- und Zugläufer getroffen der mich in Duisburg zur 03:44 geführt hat. Ich glaube seinn Name ist Gerd und er hat echt Ahnung vom Marathon und Motivation. Nun bin ich am überlegen ob ich eben noch in Essen starten soll.  Mal sehen. Ist jetzt noch etwas früh darübernach zu denken. Erstmal die Wunden von heute lecken und eine Nacht drüber schlafen. Mein Fazit: Münster lohnt sich und ist gut orgarnisiert. Und ich bin um eine Marathonerfahrung reicher. Bis zum nächsten Marathonbericht verbleibe ich mit sportlichen Gruß.

Tobias

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