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Der Wecker klingelt um 5.45 Uhr – keine schöne Zeit um Sonntags aufzustehen – aber was hilfts. Heute ist der 29. April und mein zweiter Hallo ihr Lieben. Gerade liege ich nach dem heutigen Marathon auf dem Bett, den Laptop vor mir und werde nun ein wenig über den Düsseldorf Marathon berichten. Zu den äußeren Bedingungen: Es war nicht so warm wie befürchtet. Da der Marathon schon um 09:00 Uhr gestartet wurde waren die Temperaturen angenehm. Dennoch schwitze ich auf den ersten 15 Kilometern zu stark. Den Flüssigkeitsverlust muss man erstmal kompensieren. Von Anfang an war eigentlich klar das heute keine Bestzeiten angegriffen werden sollten; dafür hatte ich nicht genug im Vorfeld getan und mein Gewicht war auch zu hoch. Also habe ich mich bei den 4:00 Stunden Pacemakern einsortiert. Das lief lange Zeit sehr gut. Aber wie es nun mal beim Marathon so ist wurde es ab Kilometer dreißig schwieriger. Seien wir ehrlich ein Marathon ist bis Kilometer 30 eigentlich immer nur Hallenhalma oder wie MauMau ;-) Danach wird es aber halt auch immer um so zorniger.
Die Wahrheit ist aber das der heutige Maraton im positiven Sinne unspektakulär war. Gut ich musste die 4 Stunden-Marke gegen Ende doch aufgeben. Aber sein wir mal ehrlich. Es interessiert keine großen Geist ob man nun in 03:59:59 Stunden oder in 04:06:00 Stunden rein kommt. Ich muss mir ja am Ende nichts beweisen; besonders nicht vor dem Hintergrund das ich bereits 03:44:01 Stunden geschafft habe.
Jetzt überlege ich gerade ob ich am 20.05.12 den Kassel Marathon laufen soll. Angemeldet bin ich; aber ich könnte auch noch auf HM wechseln. Die Frage ist eben wie viel seiner Zeit kann man und will man in den Laufsport investieren. Keine Sorge ich habe nach wie vor großen Spaß am Laufen. Aber im Leben geht es eben ganz oft darum ein gutes Maß zu finden.
Was habe ich aus dem heutigen Marathon mit genommen? Nun es ist einmal mehr die Erkenntnis das man Kondition nicht oder nur sehr sehr bedingt konservieren kann. Bei jedem Frühjahrsmarathon und bei jedem Herbstmarathon werden die Uhren wieder auf Null gestellt. Und noch eines glaube ich zu wissen; die Kilometer 30-42 tun unter Umständen weh. Aber sie sind auch die wertvollsten des Marathon und ich glaube das diese Kilometer auch ein wenig den Charakter formen.
Aber es gab doch noch eine beeindruckende Szene im Marathon: Die Strecke des Düsseldorf Marathon verläuft so, dass sich die Läufer bei Kilometer 10/20 auf der gegenüber liegenden Straßenseite sehen. Als ich also heute bei Kilometer 10 war donnerte auf der gegenüber liegen Straßenseite der kenianisch, äthiopische Express vorbei. Beeindruckend! Kurz dahinter Jan Fitschen bei dem es dann kurze Zeit später sehr schlecht lief. Aber so ist Marathon manchmal.
Am Ende war es mal wieder ein schöner Marathon. Nicht der spektakulärste der Welt aber dennoch ganz ordentlich. Ich werde hier weiter von meinen Marathonerlebnissen bloggen und freue mich über eure Kommentare.
Ich verbleibe mit sportlichen Gruß. Bis zum nächsten mal euer Tobias
Bei idealen Laufbedingungen am Start – sonnig und kühl nach einer frostigen Nacht- ging es um 11.10 h an der Messe Freiburg los.
Neben den Sehenswürdigkeiten wie der Wiwili Brücke, dem Stadttheater, dem Münster und dem Stadion des SC Freiburgs führte die Strecke auch am Schwabentor und den berühmten “Bächle” vorbei.
Eine Besonderheit des Freiburg-Marathons liegt auch im Motto “Run & Fun” und das heißt 42 Bands auf der 21 km Runde zur Unterhaltung der diesmal 60000 Zuschauer und zum Ansporn der über 10000 Teilnehmer – Ein Highlight das seines gleichen sucht !!!
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