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Diese Frage hatte mich Samstagabend ziemlich im Griff. So saß ich dann mit Wärmflasche im Kreuz auf der Couch und wartete darauf das mein “nerviger” Ischiasnerv sich beruhigte. Dazu passend setzte ich eine Leidensmiene auf. Arndt, vom “Monatsthema Marathon” schon leicht angenervt , meinte dann abschließend ich hätte genau zwei Möglichkeiten: Laufen oder eben nicht ! Ich entschied mich für das erste – und das war auch gut so !! Sonntag morgen im Starterfeld war dann auch alles vergessen. Die Stimmung war toll, richtig familiär und die Sonne schien nur für uns Läufer. Mitten im “Fotoshooting” fiel auch schon der Startschuss und mein Abenteur Marathon begann. Ich war ziemlich entspannt – ging auch gar nicht anders bei den vielen tollen Menschen um mich herum. Es herrschte von Anfang an eine lockere, witzige Stimmung. Die Zuschauer die uns anfeuerten waren überschaubar dafür aber um so netter zu uns. Was soll ich sagen, die Zeit verging wie im Flug. So hatte ich dann die ersten 15 Km auch das Gefühl ewig so weiterlaufen zu können. Wir hatten einen konstanten Schnitt von 6,34 – ich weiss das ganz genau – auch ohne Uhr !! – da ich Ulrike alle 10 min danach fragte – so sorry ! Der “Hammermann” hat mich gottseidank die ganzen 42,195 Km nicht eingeholt. Ich bin wohl kurz vor ihm hergerannt - ätsch ! Irgendwann mussten wir dann Platz machen für den ersten Läufer. Frechheit !! Gerd meinte dann auch lautstark, dass der doch eh nur in unserem Windschatten gelaufen wäre. Recht hatte er ! Zusammenfassend muss ich sagen, der Lauf hat sich von Anfang an gut angefühlt und war eine richtig runde Sache. Ohne meine “professionellen” Lauffreunde hätte ich es allerdings nicht so gut hingekriegt – aber dafür sind sie ja da ! In diesem Sinne freue ich mich schon auf den nächsten Marathon Petra
Okt
09
2011
Essen Marathon 2011 – Zielzeit erreicht (mit Abzügen in der B-Note)Hallo liebe Lauffreunde, hallo liebe Raketen. Gerade liege ich in meinem Bett mit dem Laptop auf den Knien und ich erhole mich vom heutigen Marathon rund um den Baldeney-See. Liebe Grüße euer Tobias Sep
11
2011
Münster Marathon 2011 – Man bekommt die Zeit die man sich erarbeitet!Hallo Raketen, hallo Lauffreunde, heute möchte ich kurz über den Münster Marathon 2011 berichten. Vorneweg meine Zeit: 04:14:20. Und Ulrike ich bin nicht unzufrieden ;-) Von Anfang an war das heute kein leichter Lauf; schon auf den ersten 15 km verliere ich so viel Flüssigkeit, dass ich Mühe habe genügend nach zu schütten. Bis zum Halbmarathon läuft alles rund und die Zeit ist im grünen Bereich. Dann kommt der Mann mit dem Hammer unerwartet früh. Schon bei km 25 brechen die Zeiten ein. Aber eins war klar; heute geht es darum ins Ziel zu kommen. Die Zeit ist zweitrangig. Und so lass ich dann auch schon bei km 32 die 4:00:00 Brems- und Zug-Läufer ziehen. Die Strecke in Münster ist eigentlich kurzweilig; Stadt und Land wechseln sich ab. Und auch von den Zuschauern her ist der lauf gut besucht. Die letzten 10 km ziehen sich schon etwas. Ich bin einfach fertig. Aber wie immmer ist ab km 40 alles wieder gut und all der Schmerz ist vergessen. Ich genieße das Jubeln der Zuschauer. Aber eins steht fest: Trainingskilometer sind durch nichts zu ersetzen. Vor dem Duisburg-Marathon wo ich mit einer Zeit von 03:44 rein gekommen bin habe ich bis zu 100 km die Woche trainiert; jetzt waren es gerade mal 50-60 km. Dieser Unterschied hat dann im Ergebnis rund 30 Minuten ausgemacht. Das schöne Erlebnis an diesem Marathon: Ich habe den selben Brems- und Zugläufer getroffen der mich in Duisburg zur 03:44 geführt hat. Ich glaube seinn Name ist Gerd und er hat echt Ahnung vom Marathon und Motivation. Nun bin ich am überlegen ob ich eben noch in Essen starten soll. Mal sehen. Ist jetzt noch etwas früh darübernach zu denken. Erstmal die Wunden von heute lecken und eine Nacht drüber schlafen. Mein Fazit: Münster lohnt sich und ist gut orgarnisiert. Und ich bin um eine Marathonerfahrung reicher. Bis zum nächsten Marathonbericht verbleibe ich mit sportlichen Gruß. Tobias |